Winkelruten
Die Winkelrute ist ein sehr einfacher Rutentyp, welcher auch sehr einfach und kostengünstig selbst hergestellt werden kann und mir für erste Versuche sehr geeignet scheint. Erfahrungsgemäß kommen die meisten Menschen damit auf Anhieb zurecht und haben schnell ein Erfolgserlebnis. Ich schätze diese Ruten besonders für großflächige Mutungen, da die Ruten autonom in die Ausgangsposition zurückkehren sobald man die Störzone verlässt. Aus meiner Sicht ist ein weiterer Vorteil, dass durch Verlängerung der horizontalen Schenkel die Empfindlichkeit erhöht werden kann. Der Nachteil ist die Windempfindlichkeit, wodurch die Verwendbarkeit im Außenbereich etwas eingeschränkt ist.
Anwendung von Winkelruten:
Als erstes nimmt man in jede Hand eine Rute am kurzen Schenkel, sodass die Biegekante beim Daumen ist.
Nun umschließt man die Schenkel mit den abgewinkelten Fingern und dreht die entstandene Faust senkrecht.
Die Ruten müssen sich ganz leicht bewegen bzw. bei kleinsten Bewegungen in den Händen pendeln.
Die Ausgangsposition ist, dass die langen Schenkel leicht nach unten geneigt, parallel nach vorne zeigen.
Sobald die Rutenschenkel eine stabile Position eingenommen haben, kann man mit dem Muten in kleinen langsamen Schritten beginnen.