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V - Ruten

Viele Rutengänger bevorzugen V-Ruten, da es für diesen Rutentyp verschiedene Grifflängentechniken gibt um die jeweiligen Störquellen besser zu unterscheiden bzw. die Intensität zu bewerten. Manche berichten auch, dass mit diesem Modell präzisere Mutungen – besonders bei Wasseradern - möglich sind. Im Unterschied zu den Winkelruten muß man nach einem Ausschlag die Rute in Ausgangsposition bringen, wodurch großflächige Mutungen anstrengender sind.

 

Anwendung von V-Ruten:

 

Dieser Rutentyp spaltet die Rutengänger in zwei Lager.

 

Ein Teil vertritt die Meinung, dass man sich - bevor man zur Tat schreitet – mental auf die zu findende Störquelle einstellen muß. Die Grifflänge entscheidet nur über die Empfindlichkeit und wird zur Bestimmung der Intensität verändert. Das heißt aber auch, dass mit einer Rute alle Störungen gefunden werden können. Diese Ruten haben keine Farbmarkierungen und es gibt sie in unterschiedlichsten Längen, Materialien und Materialstärken.

 

Die Vertreter der Grifflängentechnik betrachten die Rute als abzustimmende Antenne, deren „Resonanzfrequenz“ über die Grifflänge abgestimmt wird. Dadurch soll eine sehr hohe Reproduzierbarkeit auch zwischen unterschiedlichen Rutengängern erreicht werden.

Weitere Erläuterungen bitte unter „Lecherrute“ nachlesen.

 

Die V-Rute nimmt man je nach Technik entweder weit außen oder an den Farbmarkierungen für die jeweilige Störquelle in beide Hände, wobei letztere waagrecht gehalten werden müssen mit den Daumen nach außen. Die Hände müssen dann zu einer lockeren Faust geballt werden. Dann wird die Rute leicht angespannt und so gehalten, dass Sie waagrecht steht und sich ein labiles Gleichgewicht einstellt. Wird die Rute zu fest gehalten oder zu stark vorgespannt gibt es keinen Ausschlag, bei zu lockerer Haltung oder zu wenig Spannung kommt es zu Fehlanzeigen.

Die optimale Haltung lässt sich nicht einfach in Worte fassen und es bedarf etwas Übung an einem gut ausgemuteten Ort.

Meiner Erfahrung nach ist die V-Rute nicht so einfach handzuhaben wie beispielsweise eine einfache Winkelrute. Aus diesem Grund würde ich für das Selbststudium empfehlen, die ersten Mutungen mit einer Winkelrute durchzuführen und dann auf eine V-Rute umzusteigen.